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Bergische Universität Wuppertal

Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften

Institut für Erziehungswissenschaft

Sekretariat Sozialpädagogik

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Sozialraumorientierung – was denkt die Jugendhilfe?

Ein Fachtag zur Diskussion aktueller Forschungsergebnisse für die sozialpädagogische Praxis und die gegenwärtige Jugendhilfepolitik

Vorbeugende Sozialpolitik möchte verhindern, dass soziale Problemlagen entstehen oder sich verfestigen. Seit einigen Jahren bewirbt sich Sozialraumorientierung im deutschsprachigen Raum erfolgreich als Leitbild einer entsprechenden, präventiv ausgerichteten Sozialpolitik. Das Programm Sozialraumorientierung verspricht Innovation durch die kleinräumige Ausrichtung von Angebotsstrukturen. Eine solche kleinräumige Leistungserbringung soll nicht nur eine fachliche Erneuerung ermöglichen, sondern soziale Dienste auch effektiver und effizienter, also wirksamer und ökonomischer, machen.

Trotz dieses Grundverständnisses wird Sozialraumorientierung in unterschiedlichen Arbeits- und Politikfeldern (z. B. in der Behindertenhilfe, der Gesundheitsprävention und der Armutsbekämpfung), aber auch innerhalb eines einzelnen Arbeitsfeldes wie der Jugendhilfe, sehr unterschiedlich übersetzt.

Auch was innerhalb des Feldes der Jugendhilfe als Sozialraumorientierung benannt und thematisiert wird, ist höchst unterschiedlich. Trotz dieser Unterschiedlichkeiten lassen sich aber gemeinsame Muster, also Ähnlichkeiten erkennen.

Welche Muster kennzeichnen das Programm Sozialraumorientierung? Dieser Frage ist ein Forschungsprojekt am Beispiel des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) in Nordrhein-Westfalen nachgegangen.

Die Ergebnisse liegen inzwischen vor. Diese werden im Rahmen des Fachtages vorgestellt und auf ihre fachlichen wie fachpolitischen Konsequenzen mit den Teilnehmer*innen und renommierten Vertreter*innen aus Verbänden, Trägern und der Fachwissenschaft diskutiert